Am kommenden Samstag, 24. Oktober 2026, steht für die Volleyballerinnen der TG Biberach das nächste Auswärtsspiel in der Regionalliga Süd an. Um 15 Uhr trifft die Mannschaft in der Mehrzweckhalle Weststadt auf den VfB Ulm. Die Gastgeberinnen gehören zu den Favoriten der Liga und haben bislang einen überzeugenden Saisonstart hingelegt.
Noch in der vergangenen Saison spielte der VfB Ulm in der Dritten Liga Süd, musste anschließend jedoch den Abstieg hinnehmen. Dass die Ulmerinnen eine Spielklasse tiefer zu den stärksten Teams gehören, haben sie bereits gezeigt. Gegen den USC Konstanz und das FV Tübinger Modell setzte sich der VfB jeweils deutlich mit 3:0 durch. Auch gegen den TV Rottenburg behielten die Ulmerinnen die Oberhand und gaben dabei lediglich einen Satz ab.
Die TG Biberach reist allerdings ebenfalls mit einem gelungenen Saisonstart im Rücken nach Ulm. In allen drei bisherigen Begegnungen konnten die Aufsteigerinnen punkten und haben damit früh gezeigt, dass sie in der Regionalliga mithalten können. Dennoch ist die Ausgangslage am Samstag klar: Ulm geht als Favorit in die Partie.
„Gegen Ulm haben wir nichts zu verlieren“, sagt TG-Cheftrainer Dirk Lafarre. Für seine Mannschaft ist das Duell vor allem eine Gelegenheit, sich mit einem der stärksten Teams der Liga zu messen. Die Biberacherinnen freuen sich auf die Herausforderung und wollen zeigen, was sie spielerisch zu bieten haben.
Ein wichtiger Punkt wird dabei die Konstanz im eigenen Spiel sein. In den bisherigen Begegnungen wechselten sich starke Phasen immer wieder mit kurzen Leistungseinbrüchen ab. Gegen einen Gegner wie Ulm dürften solche Schwankungen besonders schwer wiegen. Umso wichtiger wird es sein, auch nach Fehlern schnell wieder ins Spiel zu finden und über längere Phasen das eigene Niveau zu halten.
Personell sieht es für die TG gut aus: Mit zehn Spielerinnen reist die Mannschaft nahezu vollständig nach Ulm. Trainer Dirk Lafarre kann damit auf einen breiten Kader zurückgreifen und hat verschiedene Möglichkeiten, im Spielverlauf zu reagieren. Verzichten muss die TG auf Elena Kohler (Bundespokal) und Isabel Degraf, die mit der zweiten Mannschaft in der Verbandsliga angreift.
Auch wenn die Favoritenrolle eindeutig verteilt ist, wollen die Biberacherinnen keineswegs nur mitspielen. Nach drei erfolgreichen Spieltagen ist das Selbstvertrauen gewachsen, und die Mannschaft hat Lust auf die nächste Herausforderung. Ob es am Ende für Punkte reicht, bleibt abzuwarten. Eines steht aber fest: Die TG freut sich auf ein Duell, bei dem sie sich auf hohem Niveau beweisen kann.

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