Nervenaufreibende Matches zum Heimspieltag der Damen 3

Nach langem Warten hatte sich der Tag endlich ergeben: der letzte, jedoch wohl spannendste Heimspieltag der Damen 3 am 09. März. Hierfür luden unsere Mädels den TSV Langenau und den TSB Ravensburg als Gäste, gegen die sie sich in den Hinrunden umkämpfte Spiele boten. 

Um 14 Uhr startete das Spiel gegen den TSV Langenau, welcher im letzten Spiel knapp mit einem 3:1 geschlagen werden konnte. Damals lag dieser noch auf Tabellenplatz 1, bis zu dem jetzigen Spiel stiegen die Langenauerinnen aber einige Plätze auf der Tabelle ab und somit waren unsere Damen gespannt, was sie erwarten wird. In der Tat schwächelten die Gäste, aber auch, weil die TG Biberach enorm stark war. Die Biberacherinnen ließen nur wenige Eigenfehler zu und hielten Druck im Angriff und Aufschlag konstant. Gleich zu Beginn tütete ihnen Mira Ennes mit einer angekündigten Aufschlagserie einen ordentlichen Punktevorsprung ein. Wirklich gefährlich konnte ihnen der TSV gar nicht mehr werden und der Satz war klar von der TG dominiert, welche ihre Spielzüge wie im Bilderbuch durchzogen. Somit erzielten die Damen einen Satzgewinn mit einem 25:10. 

Der zweite Satz startete ähnlich: starke Aufschläge, sichere Abwehr, gut gestellte Blöcke und druckvolle Angriffe auf Biberacher Seite. Zwar kämpften die Langenauerinnen um jeden Ball und glänzten wieder einmal mit starken Abwehraktionen, allerdings kostete ihnen dies auch ein schmerzliches Ende. Noch im Satzball für die TG (24:07), spornte der Ehrgeiz zwei Langenauer Spielerinnen an, zusammenzustoßen. Dabei landete eine Spielerin höchstunglücklich auf dem Boden und leider war es dem Gastteam nicht möglich das Spiel fortzusetzen. Somit bedeutete das erste Spiel zwar einen Sieg für Biberach, allerdings ließ es eine aufwühlende und nachdenkliche Stimmung zurück. 

Doch nur wenig später fanden sich die blauen Trikots der TG gleich doppelt auf dem Feld! Und das konnte nur eines bedeuten: Der Trikotzwilling unserer Damen, der TSB Ravensburg, war eingetroffen und erwärmte sich auf dem Spielfeld. Mit Diesem stand der Tabellenführer der Landesliga 3 auf der gegnerischen Seite der TG. Das Hinspiel in Ravensburg wurde mit unbefriedigender Leistung mit einem 1:3 abgegeben. Endlich konnten sich unsere Damen nochmals gegen diesen Gegner beweisen, nachdem sie wochenlang darauf hingefiebert hatten. Und diesmal gelang es ihnen auch (zumindest am Anfang). Mit der  Leistung, welche unsere Mädels schon gegen den TSV Langenau an den Tag legten, wurde nun auch gegen den TSB Ravensburg gespielt. Resultat war ein kleiner Vorsprung, den sich die TG bis in den 20er Bereich der Punkte sichern konnte. Leider verschenkten sie diesen zum Schluss noch und die Ravensburgerinnen kämpften sich bis zu den 25 zurück. Damit ging der erste Satz mit einem 23:25 an die Ravensburger Gäste. 

Auch im zweiten Satz zeigte sich dieses elende Muster: Die TG hielt sich das ganze Spiel über vorne und demonstriert Sicherheit und Biss, bis sie 21 Punkte erreicht hatte. Wie verhext holten die Gegner jedoch wieder einmal auf und beendeten den Satz (23:25).

Trotz Ehrgeiz und Motivation ergab sich der dritte Satz als schwierig für die TG. Diesmal konnten sie sich punktetechnisch nicht vorne halten und die Ravensburgerinnen erspielten sich einen Puffer von 18:8. Zwar nahm das Biberacher Team dann noch Fahrt auf und konnte trotzdem noch ernstzunehmende Punkte für sich einfahren, letztendlich reichte es allerdings nicht für den Satzgewinn. Mit einem 18:25 angelte sich der TSB Ravensburg auch den dritten Satz und bleibt somit Meisterschaftsanwärter. 

Leider hatten sich unsere Damen somit trotz wirklich starker Leistung in den ersten beiden Sätzen nicht belohnt. 

Zum letzten Spieltag am 23. März zieht es unsere Damen nach Laupheim, wo sie um 14 Uhr gegen den TSV Laupheim aufschlagen werden.  

Für die TG gespielt haben: Alina Geiger, Bianca Schubert, Carlotta Rief, Julia Rück, Karin Kronz, Madlen Maurer, Mira Ennes, Sabine Ludwig, Sonja Altinsoy und Ulrike Kronz. 

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