Ein tolles Endrundenturnier um die Württembergische Meisterschaft haben
die Mädchen von Inge Arendt und Malte Missoweit am Wochenende in
Nürtingen gespielt:

Nur die Volleyballakademie Stuttgart konnte den Oxbiberinnen Einhalt
gebieten, und dies auch erst im Finale.

Zum Auftakt hatte man nämlich gleich den hohen Favoriten aus der
Landeshauptstadt als Gruppengegner.

Nach recht verschlafenem Beginn (11:25) steigerten sich die Spielerinnen
um Kapitänin Nina Bergendahl. Sie bekamen die Stuttgarterinnen immer
besser in den Griff. Mit druckvollen Aufschlägen ließ man das
variantenreiche Angriffsspiel der Gegnerinnen nicht zur Entfaltung
kommen und überraschte sie mit hervorragenden Netz- und Abwehraktionen.
Mit 25:14 fiel der Satzausgleich recht deutlich aus.

Auch im anschließenden Tiebreak wussten sich die Hautstädterinnen nicht
zu helfen und somait stand nach dem 15:8 die Überraschung des Turniers fest.

Anschließend hieß der Gegner SG SC Korb / TB Beinstein, den unsere
Girlies mit zweimal 25:17 besiegen konnten.

Damit spielte man als Gruppensieger gegen den Zweiten der anderen
Gruppe, den VC Freudental.

Dabei konnten die TG/SVO-Mädchen den Schwung der vorigen Partien
mitnehmen und sich souverän mit 25:19 und 25:17 durchsetzen.

Mit dem Erreichen des Finales hatte man gleichzeitig die Fahrkarte zur
Regionalmeisterschaft gelöst. Diese findet in zwei Wochen in Nordbaden
statt, wo dann auch der Teilnehmer für Deutschen Meisterschaft
ausgespielt wird.

Im Finale traf man dann erneut auf die Volleyballakademie Stuttgart, die
sich in ihrem Halbfinale gegen die SpVgg Holzgerlingen durchgesetzt hatte.

Diesmal ließen sich die Nachwuchsspielerinnen aus der württembergischen
Kaderschmiede aber nicht mehr überrumpeln.

Nach einer schnellen Führung der Stuttgarterinnen sah es anfangs nach
einem deutlichen Ausgang für den Favoriten aus, doch die SG-lerinnen
wehrten sich mit tollem Kampf und Einsatz. So konnten sie immer wieder
ausgleichen und das Spiel stand auf Messers Schneide.

Doch der lange Spieltag hatte Kraft gekostet und am Ende mussten unsere
Mädchen mit 22:25 und 20:25 stolzen Hauptes den Sieg den Gegnerinnen
überlassen.

„Nach dieser bisher besten Saisonleistung bin ich unglaublich stolz auf
die Mädchen“, meinte Trainerin Inge Arendt am Ende. „Ich hätte nicht
gedacht, dass wir diese Konstanz in so einem schweren Turnier so lange
aufrecht erhalten können. Das ist absolut top, was meine Spielerinnen
heute abgeliefert haben.“

Auf dem Bild sind: Hayley Griffin, Kristina Röhm, Emily Berg, Nina
Bergendahl, Isabelle Degraf, Calla Hofmann, Emma Hofmann, Elena Kohler,
Lilly Richter, Jamila Wahabou Maiga, das Trainerteam bestand aus Inge
Arendt, Malte Missoweit und Franziska Arendt.

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