Die Schwäbische Biberach berichtet über unser Pokalspiel:

Eine hohe Hürde haben die Oberliga-Volleyballerinnen der TG Biberach im Verbandspokal (VLW-Pokal) zu bewältigen. Die Mannschaft von Cheftrainer Stefan Hecht und Co-Trainer Gerd Kehm empfängt am Mittwoch im Viertelfinale den VfB Ulm, der als Aufsteiger aktuell die Tabelle in der Regionalliga Süd anführt. Ab 19.30 Uhr hat die TG Heimrecht in der Wilhelm-Leger-Halle.

In der vergangenen Saison spielten die TG Biberach und der VfB Ulm noch zusammen in der Oberliga. Am Ende der Saison reihte sich die TG auf Platz sieben ein, für den VfB ging es als Tabellenzweiter in die Relegation. In der bezwangen die Ulmerinnen in Hin- und Rückspiel den USC Freiburg und stiegen letztlich in die Regionalliga Süd auf. Dort schlagen für die Mannschaft von Trainer Stefan Weyer nach zwölf Spielen 27 Punkte zu Buche. Damit rangiert der VfB vor dem VC Offenburg II (11 Spiele/26 Punkte) auf Platz eins. „Ulm ist eine Mannschaft mit viel Erfahrung. Einige Spielerinnen haben schon höherklassig gespielt, zwei in der zweiten und dritten Liga“, sagt Stefan Hecht, der den kommenden Gegner in dieser Saison schon einmal beobachtet hat, in der Hinrunde beim 3:0-Erfolg gegen den TSV Burladingen.

„Wir möchten eine Runde weiterkommen. Ulm ist aber Favorit“, blickt der TG-Trainer voraus. „Wir wollen die Partie mutig und handlungsschnell, vor allem in der Abwehr, angehen und dem VfB Paroli bieten. Wenn wir mutig aufschlagen, dann können wir auch eine gute Block-/Feld-Verteidigung spielen.“ Genau das erwartet der 33-Jährige in der heimischen Wilhelm-Leger-Halle auch von seiner Mannschaft. „Im Training hat das zuletzt sehr gut geklappt“, so der TG-Trainer. „Die Mannschaft ist gut drauf. Das haben die Oberligaspiele in diesem Jahr gezeigt.“ Von den drei Spielen im Januar musste sich Biberach nur im Spitzenspiel gegen die TSG Backnang (2:3) geschlagen geben und kletterte so in der Tabelle auf Platz zwei.

Duo ist fraglich

Offen ist noch, mit welcher Mannschaft die Biberacherinnen das Pokalspiel gegen Ulm bestreiten werden. Thais Padial, die an der Hochschule Sigmaringen studiert, steckt in der Prüfungsphase und steht nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Pauline Kemper, die im Spitzenspiel gegen Backnang umgeknickt war und am vergangenen Wochenende gegen Bad Waldsee pausierte, ist fraglich. Dies gilt auch für Sabine Ludwig, die in der Vorwoche krank war und gegen Bad Waldsee ebenso nicht spielte. Bei beiden soll auf jeden Fall kein Risiko eingegangen werden. „Das Oberligaspiel am kommenden Samstag gegen den TSV G. A. Stuttgart II hat Vorrang“, sagt Hecht, der derweil die 15-jährige Leonie Matousek von Beginn an spielen lassen will. „Sie hat im Training sehr gut gearbeitet“, so der TG-Trainer.

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