Die Volleyballerinnen der TG Biberach wollen auch gegen die TG Bad Waldsee ihren erfolgreichen Start in die neue Oberliga-Saison fortsetzen und die Spitzenposition in der Liga sichern. Am Samstagabend in der heimischen Wilhelm-Leger-Halle (Anpfiff: 19 Uhr) soll nach den gewonnenen Partien gegen Ulm (3:1) und Stuttgart II (3:1) der dritte Sieg in Folge eingefahren werden.

Der Gegner aus Bad Waldsee ist erst vor einer Woche in das Spielgeschehen eingestiegen und konnte am vergangenen Sonntag zu Hause einen knappen 3:2-Sieg über die TSF Ditzingen verbuchen und befindet sich momentan auf dem siebten Tabellenplatz. Das Spiel gegen Ditzingen wurde im Tiebreak von den Waldseerinnen gewonnen, weil sie im entscheidenden Satz weniger Eigenfehler machten. Zuvor waren sich beide Mannschaften auf Augenhöhe begegnet. Die TG Biberach hatte sowohl gegen Ulm als auch in Stuttgart noch Startschwierigkeiten, am Ende setzte sich aber die bessere Qualität des Teams durch.

TG geht als Favorit ins Spiel
Auch deshalb gehen die Biberacherinnen als Favorit in die Partie gegen Waldsee, bei denen es vor der Saison einen leichten Umbruch gab. Drei Stammspielerinnen verließen den Verein. In der vergangenen Saison gingen beide Spiele gegen die von Simon Scheerer trainierten Gäste mit jeweils 3:0 an Biberach. Der Respekt der Waldseerinnen vor dem Gastspiel in Biberach ist groß, weil man in der TG Biberach den großen Meisterschafts- und Aufstiegsfavoriten in der Oberliga sieht.

Das Biberacher Trainergespann Stefan Hecht und Gerd Kehm setzt seinen Fokus aber nicht so sehr auf den Gegner, sondern auf die eigene Mannschaft. Laut Hecht hat sich jede einzelne Spielerin weiterentwickelt und er spürt einen unglaublichen Zusammenhalt im Team. Das Spiel in Stuttgart wurde ausführlich analysiert und im Training wurde intensiv an den Punkten, die noch ausbaufähig sind, gearbeitet. Hecht und Kehm können, was den Kader betrifft, nahezu aus dem Vollen schöpfen. Sabine Ludwig ist noch nicht fit genug, um auf dem Spielfeld zu stehen, aber das hält sie nicht davon ab, wie bereits beim letzten Heimspiel, als Hallensprecherin und DJane die Stimmung in der Halle anzuheizen.

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