Mit einem Punkt sind die Oberliga-Volleyballerinnen der TG Biberach aus Horgenzell zurückgekehrt. Es hat nicht viel gefehlt, um den ersten Sieg in der neuen Spielklasse zu landen. Bei toller Kulisse und trotz zwei Satzbällen musste sich die TG bei einem starken SV Horgenzell aber mit 2:3 (21:25, 25:14, 26:28, 25:17, 15:17) geschlagen geben.

Es waren vor allem die langen Ballwechsel mit guten Verteidigungen, die über das gesamte Spiel für Spannung sorgten. Sowohl bei der TG Biberach, als auch aufseiten des SV Horgenzell wurde mit voller Leidenschaft um jeden Ball gekämpft. Zunächst begann das Spiel ruhig und mit klaren Aktionen, doch schnell wurde den beiden Mannschaften als auch den Zuschauern klar: Das wird ein dramatisches Spiel mit vielen Emotionen. Vor allem war es der dritte Satz, der von großer Spannung und tollen Spielzügen geprägt war. Nachdem sich die Spielerinnen der TG Biberach nach einem verlorenen ersten Satz überragend im zweiten Satz zurückkämpfen konnten und diesen mit 25:14 gewannen, musste die TG im dritten Satz ein knappes 26:28 hinnehmen. Doch auch davon ließ sich die Mannschaft nicht unterkriegen und holte sich den vierten Satz deutlich mit 25:17.

Dramatisches Finale
Der finale Satz ging nach mehr als zwei Stunden Spielzeit an den SV Horgenzell (17:15). Zunächst lag die TG Biberach mit 2:5 hinten, konnte sich dann aber wieder ran kämpfen und führte zum Seitenwechsel mit 8:7. Anschließend war es ein ständiges Hin und Her, bis die Biberacherinnen zwei Mal die Chance hatten, das Spiel zu gewinnen. Doch diese Möglichkeiten blieben ungenutzt und beim Spielstand von 16:15 konnte der SV Horgenzell den Sieg klarmachen. Nach einem sehr langen Ballwechsel setzten sich die Horgenzellerinnen durch und entschieden das dramatische Spiel für sich.

Auch wenn es am Ende nicht zum Sieg reichte, kann die TG Biberach einige positive Dinge mitnehmen. Dazu gehören unter anderem die spürbare Geschlossenheit innerhalb der Mannschaft und die spielerische Steigerung im Vergleich zum ersten Spiel. Oft waren es gute Angriffe von den beiden Außenangreiferinnen Pauline Kemper und Jana Traub, die zu Punkten führten. Auch die Mittelblockerin Franziska Müller war eine Punktegarantin. Sie, und alle anderen auf dem Feld, wurden von der Zuspielerin Alina Geiger oft im richtigen Moment in Szene gesetzt. Des Weiteren war auffällig, dass die Wechsel von Trainer Stefan Hecht effektiv waren. „Daran müssen wir anknüpfen“, sagte Trainer Stefan Hecht.

TG: Marina Winter, Christina Stärk, Melina Traub, Andrea Gnann, Jana Traub, Franziska Müller, Alina Geiger, Sabine Ludwig, Annika Zeifang, Sarah Gnann, Pauline Kemper.

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