Die Volleyballerinnen der TG Biberach haben in der Oberliga zu Hause einen Befreiungsschlag gelandet. Die TG setzte sich vor rund 120 Zuschauern in der Wilhelm-Leger-Halle im Kellerduell gegen den TSV Georgii Allianz Stuttgart II mit 3:2 (25:15, 21:25, 25:15, 23:25, 15:7) durch und tastet sich langsam ans Mittelfeld heran.

Schon am Abend vor dem Oberligaspiel konnte die TG ein Erfolgserlebnis feiern. Im Pokalspiel beim TSV Blaustein behielt Biberach nach einem sehr konzentrierten Auftritt mit 3:1 die Oberhand und trifft in der nächsten Runde nun auf den TSV Burladingen II.

Den Schwung des Pokalsiegs nahm die TG mit ins Oberliga-Heimspiel gegen Stuttgart II. In Satz eins lieferten sich beide Teams einen Abwehr-Schlagabtausch. Biberach setzte sich schnell auf 7:3 ab, ehe Stuttgart II reagierte und eine Auszeit beantragte. Die Biberacherinnen blieben hernach ihrer Linie treu und nach nicht einmal 20 Minuten ging Satz eins mit 25:15 an die TG.

Im zweiten Durchgang duellierten sich beide Teams auf Augenhöhe, wenngleich Stuttgart II allmählich besser in die Partie fand. Biberach machte nun deutlich mehr Fehler und war in den entscheidenden Situationen nicht zielstrebig genug. „Stuttgart hat gut aufgeschlagen. Wir haben in der Annahme gut dagegengehalten, es dann aber nicht geschafft, die einfachen Punkte zu bejubeln“, so TG-Trainer Stefan Hecht. Dennoch sah es lange Zeit gut aus für die TG. Die Gastgeberinnen führten mit 19:16, doch dann schlichen sich wieder Fehler ein. Letztlich ging der Satz mit 25:21 an Stuttgart II.

Im dritten Durchgang sorgte die TG schnell für klare Verhältnisse. Durch eine starke Aufschlagserie von Thais Padial baute Biberach den Vorsprung von 8:6 auf 14:6 aus. Angetrieben von Käpitänin Franziska Müller legte Biberach nach. Jana Traub punktete ein ums andere Mal, zudem zeigte sich Alina Geiger im Zuspiel gut aufgelegt. 25:15 hieß es am Satzende – für Biberach.

TG dominiert im Tiebreak
Nun war ein Punkt schon einmal sicher, doch Biberach wollte mehr. Die Stuttgarterinnen ließen sich aber nicht abschütteln. Starke Flatteraufschläge der Gäste und ein schlechtes Block-Feldverteidigungssystem der TG sorgten dafür das Biberach Satz vier mit 21:25 abgeben musste. Im Tiebreak ließ die TG dann aber nichts mehr anbrennen. Biberach zog schnell auf 8:2 davon und tütete den zweiten Saisonsieg schließlich mit 15:7 ein.

Nun wartet am kommenden Sonntag, 26. November, das Derby in Laupheim gegen den VC Baustetten auf Biberach (Spielbeginn, 19 Uhr, Mehrzweckhalle). Der VCB, bei dem die Ex-Biberacherinnen Natalie Welsch und Stefanie Kögel spielen, ist gut in die Saison gestartet. „Es wird schwer in Laupheim aber wir fahren mit viel positiven Gedanken hin und wollen was mitnehmen“, so Trainer Stefan Hecht.

TG Biberach – TSV G. A. Stuttgart II 3:2 (25:15, 21:25, 25:15, 23:25, 15:7). TG: Winter, Stärk, J. Traub, M. Traub, Müller, Kimmich, Geiger, Padial, Kemper, Zeifang, Ludwig, Gnann.

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