Nur knapp mussten sich die Oberligamädels vergangenem Samstag dem Tabellenzweiten VfB Ulm in eigener Halle geschlagen geben. Nach einem 0:2 Rückstand kämpften sich die Mädels zurück ins Spiel und verloren die Partie nach zwei Stunden Spielzeit am Ende etwas unglücklich mit einem 2:3 (15:23, 13:25,25:23,26:24,11:15). Dennoch sicherten sich die Volleyballerinnen der TG Biberach einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Verletzungsbedingt musste das Team nach wie vor auf Außenangreiferin Jana Traub verzichten. Mit Marina Kimmich und Leonie Mussotter wurde der Kader aber durch Spielerinnen der zweiten Damenmannschaft verstärkt.

Anlaufschwierigkeiten zu Beginn

Im ersten Satz der Partie hatten die TG Mädels mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Von Beginn an setzten die routinierten Gegnerinnen die Oberligadamen unter Druck und waren diesen immer einen Schritt voraus. Aufgrund von Instabilität in der Annahme konnte kein Druck im Angriff aufgebaut und der Matchplan so nicht umgesetzt werden. Ulm erspielte sich den deutlichen Satzgewinn von 15:25. Sehr ähnlich verlief auch der zweite Satz der Partie, in dem die Ulmerinnen weiterhin den Ton angaben. Nach einer frühen Auszeit von Biberach (6:15) musste die TG einem weiten Rückstand hinterherlaufen. Das Team schaffte es nicht sich zu stabilisieren, sodass sich die Ulmerinnen den 13:25 Satzgewinn sicherten.
Von fehlendem Kampfgeist und hängenden Köpfen war im dritten Satz bei den Biberacherinnen jedoch nichts mehr zu spüren. Die großartige Unterstützung des Publikums in der gut besuchten Wilhelm-Leger-Halle und die Bombenstimmung verhalf den Mädels über die Emotionalität zurück ins Spiel zu finden. Durch eine sehr starke Blockfeldverteidigung und die konsequente Umsetzung des Matchplanes gelang es den Oberligamädels zunehmend die Gegnerinnen in Bedrängnis zu bringen. Die Außenangreiferinnen Pauline Kemper und Marina Kimmich überzeugten mit einer starken Abwehrleistung auf der Position 6. So gelang es dem Team um Trainer Stefan Hecht zum Satzende die Führung von 22:19 zu erkämpfen und den Sack mit 25:23 zuzumachen.
Auch im vierten Satz der Partie gerieten die Ulmerinnen durch die starke Abwehrleistung zunehmend in Bedrängnis. Von Beginn an gaben die Biberacherinnen den Ton an. Den Zuschauern boten sich bis zum Ende spannende Spielzüge. In mehreren wechselnden Matchbällen konnten sich die TG Mädels am Ende mit 26:24 durchsetzen und sicherten sich einen wichtigen Punkt in der Tabelle.
Zunächst schien die Richtung im Entscheidungssatz anzuhalten. Die Volleyballerinnen der TG legten eine 8:6 Führung vor. Gegen Ende gelang es den Mädels leider nicht mehr die nötige Konzentration auf das Feld zu bringen. Das Team leistete sich zu viele Eigenfehler, sodass sich am Ende die Ulmer doch noch den Sieg mit 11:15 sichern konnten.
Trainer Stefan Hecht ist dennoch sehr stolz auf seine junge Mannschaft: „Wenn man bedenkt, dass zeitweise mit 23 Jahren die älteste Spielerin auf dem Feld stand, ist es eine tolle Leistung sich gegen eine routinierte Mannschaft so zurück ins Spiel zu kämpfen und sich nicht hängen zu lassen. Sicherlich werden wir in den nächsten Trainings die beiden ersten Sätze reflektieren, um daraus lernen zu können und gestärkt in die nächste Partie zu starten.“ Trotz der Niederlage erkämpften sich die TG Volleyballerinnen einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Am 18. Februar gilt es auswärts gegen den TSV Rottenburg an diese Leistung anzuknüpfen.

TG Biberach Geiger, Gnann. A, Gnann S., Kemper, Kimmich, Ludwig, Müller, Mussotter ,Padial, Stärk, Winter, Zeifang

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