Diese Woche erschien ein toller Bericht von Michael Mader in der Schwäbischen Zeitung Biberach. Hierzu wurde unser Damen I Trainer zu der vergangenen Saison und auch über die kommende Saison interviewt:

Mit einem siebten Platz haben die Volleyballerinnen der TG Biberach die Saison in Oberliga abgeschlossen. Damit wurden die Erwartungen nicht ganz erfüllt. In der kommenden Saison wird es erneut einen Umbruch geben.

Zu Saisonbeginn war Stefan Hecht aus Burladingen als neuer Trainer nach Biberach gekommen. Der 32-Jährige hatte beim dortigen TSV lange Jahre gespielt und als Trainer gearbeitet und eine neue Herausforderung gesucht. „Ich habe mich in der Region umgeschaut, denn zu weit weg von Burladingen, wo ich wohnen bleiben wollte, sollte es auch nicht sein“, erinnert sich Hecht an die Entscheidungsfindung vor einem Jahr. Letztlich fiel nach mehrfacher Beobachtung die Entscheidung auf die TG Biberach. „Das ist eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft, die nach dem Abstieg aus der Regionalliga sich allerdings auch wieder finden musste.“

Lediglich vier Spielerinnen aus dem Regionalliga-Kader blieben dem Team erhalten. Der Rest kam aus der zweiten Mannschaft der TG sowie von anderen niederklassigen Vereinen. „Wir wussten schon, dass es schwer werden wird, aber dennoch haben wir den sofortigen Wiederaufstieg als Ziel ausgegeben“, sagt Hecht, der nach einer durchwachsenen Saison immer noch sehr motiviert wirkt, mit der TG etwas zu erreichen.

Nach den Jahren in der zweiten Liga und dem freiwilligen Abstieg vor zwei Jahren aus der dritten Liga musste Hecht ein neues Volleyballprojekt entwickeln. „Ich kann mir schon vorstellen, hier längerfristig zu arbeiten“, betont der Coach, der auch schon in Biberacher Schulen war, um dort mögliche Talente zu sichten. Und das, obwohl Hecht doch eine gute Autostunde von Biberach entfernt lebt und arbeitet.

Andere Rahmenbedingungen

Hecht hat in Gerd Kehm einen erfahrenen Haudegen als Co-Trainer zur Seite, der schon die glorreichen Zeiten in Liga zwei erlebt hat. Doch die sind vorerst vorbei. Die damalige goldene Generation sucht man heute vergebens in Biberach. Auch die Rahmenbedingungen haben sich verändert. Die Spielerinnen gehen oftmals aus beruflichen oder studienbedingten Gründen weg aus Biberach und schließen sich anderen Vereinen an. Insofern – auch mit dem schon fast traditionellen kleinen Kader – hat das Team in der abgelaufenen Saison mit dem siebten Platz fast das Optimum herausgeholt. Auch wenn Stefan Hecht sich an das eine oder andere knappe Spiel entsinnen kann, das man hätte nicht verlieren müssen. In der Rückrunde habe sich die Mannschaft stabilisiert und so den Klassenerhalt sichergestellt. „Wir hätten am Ende mit etwas Glück zehn Punkte mehr haben können.“

Hecht, der sich am System des ehemaligen Bundestrainers und jetzigen Coach des VfB Friedrichshafen, Vital Heynen, orientiert, muss zur neuen Saison, die im Herbst beginnt, erneut wieder vier Abgänge verkraften. Andrea Gnann, Marina Winter, Alina Geiger und Christina Stärk werden aufhören oder den Verein verlassen.

Aber auch neue Spielerinnen wird es geben bei der TG Biberach. „Konkrete Namen kann ich nicht nennen, weil noch nicht alles in trockenen Tüchern ist.“ Hecht geht aber davon aus, dass er mindestens elf Spielerinnen für die kommenden Saison in der Oberliga zur Verfügung hat.

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