Die Volleyballerinnen der TG Biberach verlieren erneut im Tiebreak

Die Volleyballerinnen der TG Biberach traten vergangenen Samstag in der heimischen Wilhelm-Leger-Halle gegen den Oberliga-Konkurrenten TSG Reutlingen an. Erneut ging es, wie in allen anderen Ligaspielen bisher auch, in den Tie-Break. Diesen Tie-Break verloren die Biberacherinnen leider und mussten sich mit einem Endergebnis von 2:3 (21:25, 25:27, 26:24, 25:13, 5:15) geschlagen geben. Die Damen der TG Biberach belegen nun mit sechs Punkten den 6. Platz in der Oberliga-Tabelle.

Zögerlich und mit zu vielen Eigenfehlern startete die TG Biberach in den ersten Satz. Währenddessen konnten die Damen der TSG Reutlingen ihre Stärke im Angriff und der Blockverteidigung zeigen, womit sie die TG Biberach zu einem Satzverlust von 21:25 zwangen.

Die Nervosität seitens der Biberacherinnen zog sich in den zweiten Satz weiter. „Wir schaffen es nicht konstant unsere Leistung zu zeigen und brechen phasenweise komplett ein. In den entscheidenden Phasen machen wir zu viele Eigenfehler.“, so Kapitänin Annika Rueff. Nach einem 10-Punkte Rückstand kämpfte sich die TG Biberach aber durch starke Aufschläge und ein Agieren als Mannschaft an die TSG Reutlingen heran. Trotz allem ging auch der zweite Satz mit 25:27 an die Gäste.

Zur Überraschung der TSG Reutlingen, fanden die Damen der TG Biberach in den folgenden zwei Sätzen zusammen und reagierten gut auf das Spiel der Damen aus Reutlingen. Durch hervorragende Abwehrarbeit von Henriette Elsäßer und druckvollen Angriffen von Mona Branz, welche von Zuspielerin Franziska Arendt variabel in Szene gesetzt wurde, entschied die TG Biberach die Sätze drei und vier für sich. Im vierten Satz konnte man sogar einen deutlichen 25:13 Satzgewinn feiern.

Angeheizt vom Publikum und dem Aufschwung aus den beiden vorherigen Sätzen, starteten die Biberacherinnen optimistisch in den Tiebreak. Nachdem die TSG Reutlingen mit einer Aufschlagserie begann, fanden die Damen aus Biberach nicht als Team zusammen. Die Eigenfehlerquote stieg erneut an und somit verlor die TG Biberach den Tiebreak verdient mit einem deutlichen 5:15. Chef-Trainer Stefan Hecht fasste den letzten Satz folgendermaßen zusammen: „In Satz fünf sind wir in alte Muster verfallen und haben kein Mittel gegen gut abwehrende Reutlingerinnen gefunden.“

Das Trainergespann um Trainer Stefan Hecht wird in den folgenden Wochen den Grund hinter der hohen Eigenfehlerquote analysieren und die Mannschaft auf das kommende Oberligaspiel am 04. Dezember in Ludwigsburg vorbereiten. Für die TG Biberach spielten: Luisa Pieper, Marina Kimmich, Henriette Elsäßer, Franziska Arendt, Leonie Matousek, Sabine Ludwig, Annika Zeifang, Sarah Gnann, Annika Rueff, Carolin Ott, Mona Branz

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