Mit dem Heimspiel am Sonntag um 14 Uhr gegen den SV Horgenzell steht den Oberliga-Volleyballerinnen der TG Biberach ein Sechs-Punkte-Spiel ins Haus. Bei einer Niederlage stecken die Schwarz-Roten mitten im Abstiegskampf.

Bislang verläuft die Runde für die TG Biberach alles andere als nach Wunsch. Aktuell sind die Biberacherinnen nach elf von 20 Spielen mit erst vier Siegen Drittletzter. 16 gewonnenen Sätzen stehen 26 verlorene gegenüber. Im Klassement rangiert die TG damit fünf Punkte vor dem Vorletzten und einem Zähler hinter dem Viertletzten. Zum Fünftletzten, dem SV Horgenzell, sind es vier Punkte. Dies kann sich am kommenden Wochenende ändern. Zwar hat der Tabellensechste TV Rottenburg derzeit fünf Punkte Vorsprung, allerdings auch ein Spiel mehr absolviert. Sollte Biberach gegen Horgenzell gewinnen, wäre der TVR zumindest theoretisch wieder in Schlagdistanz.

Hecht will von Krise nichts wissen

Praktisch taten sich die Biberacherinnen zuletzt immer wieder sichtlich schwer, auch vor Wochenfrist gegen Fellbach. TG-Trainer Stefan Hecht will von einer Krise dennoch nichts wissen. „Es war nicht so, dass Fellbach in allen Sätzen spielerisch besser war oder deutlich zugelegt hätte“, so Hecht. „Wir haben es nicht geschafft, ein konsequentes Volleyballspiel in allen Elementen durchzubringen, das war das Hauptproblem.“ In den vergangenen zwei Wochen nutzte das Team aus der Kreisstadt daher jede Möglichkeit, um an den Problemen zu arbeiten. „Die Annahme ist immer ein Schwerpunkt, außerdem das Zuspiel und das Zusammenspiel“, gewährt Hecht einen Einblick in seine Trainingsplanung in den zurückliegenden Einheiten.

Über mangelndes Engagement konnte er sich dabei nicht beklagen. Die Trainingsbeteiligung sei mit eigentlich immer zwölf Spielerinnen hoch, so der TG-Trainer. Und wenn aus der „Ersten“ mal jemand fehle, würde aus der „Zweiten“ eine Spielerin hochgezogen.

Für den kommenden Auftritt gegen Horgenzell gibt sich Hecht optimistisch. „Wir haben gegen Horgenzell bisher immer gut mitgespielt, belohnt haben wir uns nie. Das wollen wir am Sonntag tun“, sagt er. Hecht hat klare Vorstellungen davon, was er am Sonntag von seiner Mannschaft sehen will: Eine konstante Leistung über das komplette Spiel hinweg. Bei aller Angriffslust und allem Optimismus zollt Biberachs Kommandogeber dem Gegner dennoch Respekt. Zuletzt nahm Horgenzell in heimischer Halle dem Tabellenvorletzten Schwäbisch Gmünd II alle drei Punkte ab. „Da haben sie vermutlich vieles richtig gemacht“, so Hecht.

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