Am 13. Oktober machten sich die Spielerinnen der U20-Jugend auf den Weg nach Holzgerlingen, wo sie sich dem ersten Spieltag der Saison stellten. In der Leistungsstaffel muss sich die Mannschaft gegen den FV Tübinger Modell, den SpVgg Holzgerlingen und den VfB Friedrichshafen beweisen. Allen Dreien dieser Teams sind die Mädels letzten Sonntag schon auf dem Spielfeld begegnet.

Zu Beginn trafen sich die TG und der SpVgg Holzgerlingen. Hier fiel es der Mannschaft schwer in das Spiel hineinzufinden. Vor allem fehlte es den Biberacherinnen an Bewegung, sodass viele Bälle unangenommen verschenkt wurden. Mit einigen gelungenen Aufschlägen, konnte das Team zwar trotzdem Punkte sichern, was jedoch nicht zum Satzgewinn reichte, weshalb der erste Satz mit einem Ergebnis von 17:25 an Holzgerlingen ging.
Im zweiten Satz fiel es der Mannschaft einfacher. Die Pause schenkte den Spielerinnen neue Motivation, wodurch auf dem Feld das umgesetzt werden konnte, was zuvor besprochen wurde. Die Bewegung, die im ersten Satz gefehlt hatte, war nun da und die Mädels konnten vor allem am Netz durch mutige Angriffe punkten. Den zweiten Satz gewann die TG also mit 25:14 für sich.
Nun stand der dritte Satz an. An Motivation und dem Willen, das Spiel für sich zu entscheiden, mangelte es der Mannschaft nicht. Vielmehr lag es an den schlechten Annahmen des Teams, weshalb man schon zu Beginn des Satzes einige Punkte vergeben hatte. Die Sicherheit im Spiel, welche sich die Spielerinnen im zweiten Satz erkämpfen konnten war verschwunden. Dies trug dazu bei, dass der dritte Satz ebenfalls mit einem 6:15 an die Holzgerlinger Mannschaft ging.

Einem starken Gegner begegneten die Biberacherinnen im zweiten Spiel, wo es hieß gegen den FV Tübinger Modell zu spielen. In beiden Sätzen des Spiels konnte sich die TG bis zu Mitte der Sätze eine knappe Führung sichern. Dies gelang vor allem durch sichere Annahmen und wenige Eigenfehler. Jedoch wurde die Mannschaft immer nervöser, je näher der Gegner rückte. Gute Aufschläge auf der gegnerischen Seite waren ein Grund dafür. Obwohl zu Beginn der Sätze gut angenommen wurde schlichen sich so doch noch Annahmefehler ein, weshalb es Tübingen zu Ende immer gelang aufzuholen und das Spiel für sich zu entscheiden (1. Satz: 18:25; 2. Satz: 18:25)

Das dritte Spiel wollte nach zwei Niederlagen also unbedingt gewonnen werden. Genauso ging es dem bevorstehenden Gegner des Teams. Denn der VfB Friedrichshafen war diesen Spieltag auch noch nicht erfolgreich gewesen.
Der erste Satz war ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Vor allem die starken Angriffe von Friedrichshafen machten es den Biberacherinnen schwer. Doch konnten sie dagegen- und vor allem mithalten. Letztendlich wurde es den Spielerinnen zu spannend, sodass das altbekannte Phänomen eintraf und zu Ende des Satzes der Anschluss zum Gegner verloren wurde. Auch hier hat das Team mit 20:25 einen Satz verloren.
Der zweite Satz startete umso besser für Biberach. Direkt zu Beginn konnten Punkte durch Aufschläge und Angriffe gemacht werden. Zwar konnte Friedrichshafen dagegenhalten, jedoch nicht selber punkten. Als sich dies jedoch wendete und die Gegner vom Bodensee wieder aufholten, wurde die Biberacher Seite unruhiger. Zwar konnte man die Führung durch einen Vorsprung noch etwas halten, jedoch war dies nicht lange von Dauer. Vor allem leichtsinnige Eigenfehler machten es den Spielerinnen schwer wieder in das Spiel zu finden. Dennoch wurde auf beiden Seiten bis zum Schluss gekämpft. Das reichte der TG jedoch nicht den Satz letztendlich doch noch für sich zu entscheiden, weshalb auch dieser Satz (25:27) und somit auch das dritte und letzte Spiel an diesem Spieltag verloren wurde.

Im Großen und Ganzen war der erste Spieltag für die U20-Mannschaft nicht erfolgreich, obwohl man gut, aber nicht gut genug gespielt hat. Dennoch sind die Niederlagen kein Grund aufzugeben, sondern vielmehr ein Ansporn für die Spielerinnen und Trainer, um es am nächsten Spieltag am 7. Dezember in Friedrichshafen besser zu machen und dazuzulernen.

Für die TG gespielt haben: Annika und Lea-Marie Besenfelder, Carla und Mona Branz, Franziska Pflug, Luisa Pieper, Carlotta Rief, Romy Ulrich und Leonie Zeh.

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