Das Oberligateam um Stefan Hecht und Gerd Kehm gewann am Samstag gegen den TSV Schmiden mit 3:2 (15:25, 21:25, 25:22, 25:20, 17:15).

Die TG Damen hatten große Anfangsschwierigkeiten in das Spiel zu starten. Schmiden spielte zu Beginn auf einem sehr hohen Niveau, welches die Block-Feldverteidigung zu vielen Fehlern zwang. Durch viele unnötige Fehler schafften es die TG Damen nicht, wichtige Punkte aus Danke- Bällen zu machen, wodurch sie die ersten beiden Sätze an Schmiden abgeben mussten.

Im dritten Satz begann das Team über gezielte Angriffe wichtige Punkte zu sichern, jedoch war dieser Satz sehr ausgeglichen, wodurch die Führung ständig wechselte. Ein kurzer Schockmoment entstand auf der Seite der Biberacher, als sich die Spielführerin Franziska Müller bei einer Blockaktion ab Sprunggelenk verletzte. Thais Padial (eigentlich Diagonalspielerin) musste nun auf die Mitteposition eingewechselt werden, um die Lücke auf dem Spielfeld zu füllen. Die TG Damen nutzen die entstandenen Emotionen und verwandelten die folgenden Bälle fast ausschließlich in eigene Punkte, welche den Satzsieg bedeuteten.

Hecht lobt seine Mannschaft: „Wir haben es als Team geschafft Schmiden zu Fehlern in der Abwehr zu zwingen oder zu nur noch leichten Angriffen, welche das Niveau deutlich gesenkt haben.“

Im vierten Satz zeigten die TG Damen ein sauberes Spiel über eine gute Technik und mentaler Anwesenheit, wodurch die Biberacher den ganzen Satz in Führung waren und mit 25:20 gewannen.

Im Tiebreak fielen die Damen 1 Spieler erneut in ein kleines Tief, jedoch konnte der Satzsieg und demnach der Gesamtsieg geholt werden, da die Damen durch gegenseitiges Anfeuern und Kämpfen lange Ballwechsel gewannen.

„Es ist schade, dass wir im Spiel immer so lange brauchen um auf Temperatur zu kommen und zu lange brauchen um angesprochene Fehler oder taktische Veränderungen sofort umzusetzen, dadurch fällt es uns schwer die Stimmung hoch zu halten.“

Hecht wünscht sich von der Mannschaft mehr Verantwortung und die Spiele mental stärker anzugehen, denn technisch könne die Mannschaft es, das zeigen sie immer wieder.

Nichts destotrotz haben die TG Damen einen Sieg geholt, der wichtig fürs Team, das Gemüht und für die Trainer ist. Das Saisonziel mindesten dritter zu werden besteht weiterhin, wodurch nächste Woche im Spiel gegen Rottenburg (25.01.20 um 19 Uhr) die mentale Stärke der TG Damen gefragt ist.

Für die TG gespielt haben: Arendt, Elsässer, Gnann, Kimmich, Ludwig, Matousek, Padial, Rueff, Zeifang, Branz, Müller, Liebherr

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