Inge Arendt und Malte Missoweit fahren mit den Volleyball-Damen der U20w zur Deutschen Meisterschaft

Vergangen Sonntag trug die TG Biberach die U20w-Regionalmeisterschaften im Volleyball aus. Die TG Biberach vertrat zusammen mit dem Tübinger Modell den Württembergischen Verband, der SV KA-Beiertheim & SSV Vogelstang Nordbaden und der VC Offenburg und USC Konstanz Südbaden.

Nach dem gewonnenen Meistertitel bei der Württembergischen gingen Trainerin Inge Arendt und Co-Trainer Malte Missoweit mit einem lockeren Gefühl in das Turnier. Man wolle jeden gewonnen Satz willkommen heißen, jedoch keine zu hohen Ansprüche haben.

Das erste Spiel des Turniers bestritt die TG Biberach gegen Beiertheim, welches die Biberacher Damen zunächst mit zu viel Respekt begannen. Inge Arendt und Malte Missoweit versuchten der Mannschaft die Anspannung zu nehmen. Im ersten Satz blieb dies zunächst ohne Erfolg – der Satz wurde 19:25 abgegeben. Eine hoch motivierte und klug agierende Mannschaft war nun aber im zweiten Satz vorzufinden. Durch eine exzellente Teamarbeit konnte der zweite Satz mit 26:24 gewonnen werden. Beiertheim wurde mit diesem Satz der Zahn gezogen. Der folgende dritte Satz ging deutlich an die TG Biberach. Mannschaft und Trainer feierten bereits diesen Sieg außerordentlich und waren glücklich über die gedrehte Partie.

Ihr gesamtes Können zeigte die Mannschaft im folgenden Spiel gegen den USC Konstanz. Eine agile und druckvoll angreifende Mannschaft war seitens Biberachs vorzufinden. Des Weiteren funktionierte die Blocksicherung äußerst gut, wodurch viele Punkte gerettet wurden. Biberach gewann das zweite Spiel mit einem deutlichen 2:0 (25:20 25:15).

Mit diesen zwei Siegen stand die TG Biberach auf dem ersten Platz der Vorrunde. In der darauffolgenden Finalrunde wurden die zwei Partien gegen den Ersten und Zweiten aus der zweiten Gruppe bestritten.

Die starke Serie der TG Biberach ging im dritten Spiel gegen den SSV Vogelstang weiter. Mit einer famosen Teamarbeit konnte die Mannschaft aus Mannheim deklassiert werden – die TG gewann das Spiel 2:0 (25:16 25:8).

Parallel spielten Beiertheim und Offenburg gegeneinander. Dadurch, dass Offenburg dieses Spiel erst im Tiebreak gewinnen konnte, waren die TG Biberach und der VC Offenburg bereits vor dem letzten Spiel für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.

Als ultimativer Showdown des Turniers wurde die nun folgende Partie zwischen Biberach und Offenburg erwartet. Trainerin Inge Arendt setzte dabei im ersten Satz auf die bisher wenig oder gar nicht eingesetzten Spielerinnen, damit diese noch genügend Erfahrung für die Deutsche Meisterschaft sammeln konnten. Gleichzeitig verbuchte Offenburg zahlreiche Punkte durch druckvolle Angriffe ihrer Kapitänin. Die TG musste den ersten mit einem 18:25 hergeben. Im folgenden zweiten Satz hatte Biberach Offenburg deutlich besser unter Kontrolle. Zuerst sah es, bei einem Stand von 24:17, nach einem Satzsieg für die TG aus, jedoch kämpfte sich der VC Punkt für Punkt zurück. Keiner Mannschaft war es nun möglich sich abzuheben, wodurch der Matchball zwischen den Mannschaften hin und her wanderte. Schlussendlich konnte sich die Mannschaft aus Offenburg als glücklicher und am Ende auch verdienter Sieger krönen – der Satz endete 29:31.

Die Damen TG Biberach fahren somit als Vizemeister zur Deutschen Meisterschaft zum SV Energie Cottbus, welcher dieses Turnier am 30. April und 01. Mai austragen wird. Das letzte Mal konnte das Ticket zur DM der U20w 2011 unter Trainer Dirk Lafarre gelöst werden.

Inge Arendt und ihr Ehemann Peter Arendt, beide trainieren den Großteil der Mannschaft seit der U12 in Ochsenhausen, sind überaus stolz auf die Damen. Co-Trainer Malte Missoweit, der die Mannschaft im Laufe des Wettbewerbs mit zahlreichen Tipps verbesserte, lobte alle Damen für die unglaubliche Leistung.

Bericht und Bilder: Mario Pfob

Hinten (v.l.n.r.): Paulina Schöner, Theresa Habrik, Lynn Keese, Tabea Willmann, Anne Jakob, Viktoria Gleißner, Evelyn Stiben, Madlen Maurer, Luisa Wiest, Leonie Matousek
Vorne (v.l.n.r.): Inge Arendt (Trainerin), Malte Missoweit (Co-Trainer)
Es fehlte: Klara Röttger

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